Die Künstlerin - Verein Beastie Dreams

Kunst für Naturschutz
Direkt zum Seiteninhalt
Kunst
für
Naturschutz
Die Künstlerin
Elisabeth Prantner wurde 1938 in Prag geboren. Mit 8 Jahren kam sie nach Gmunden, Oberösterreich, wo sie das Gymnasium besuchte.

Anschließend absolvierte sie die Akademie für Angewandte Kunst in Wien. Lehrer waren u.a. Robert Obsieger und Heinz Leinfellner.
1961 Heirat mit dem Studienkollegen Edwin Prantner. Es folgten schwierige Jahre des Aufbaus, wobei die finanziellen Grundlagen der Verkauf gegossener Kerzen bildete.

1968 erwarb das Ehepaar eine aufgelassene Mühle in Texing, NÖ., und übersiedelte mit den drei ältesten Kindern dorthin. Gemeinsam gründeten sie sowohl eine Kerzenmanufaktur als auch eine keramische Werkstätte.

Es entstand ein breites Ouvre an Gefäßkeramik und Plastiken. Die beiden jüngeren Kinder wurden geboren. Zu der Zeit war die Nachfrage nach Kachelöfen groß, viele Auftraggeber wünschten sich persönlich gestaltete Kacheln.
Ende der 1990er-Jahre kam es zu einer völligen Änderung in der künstlerischen Ausrichtung in Richtung Malerei und Grafik von Elisabeth Prantner, in Richtung Möbeldesign von Edwin Prantner.

Die drucktechnischen Möglichkeiten, die sich durch die rasante Entwicklung von Computertechnologien ergab, zeigen sich zunehmend in den Arbeiten der folgenden Jahre. Daneben entstehen großformatige Bilder sowie zahlreiche Zeichnungen, Aquarelle, Pastelle. Und Projekte zu
verschiedensten Themen wie die hier gezeigten Arbeiten.

Dabei entwickelte die Künstlerin immer wieder limitierte Serien. Gemeinsam mit einer Galeristin organisierte sie 2015eine Ausstellung mit 100 Bildern. Mit dem gesamten Erlös konnte ein Jahr lang ein Sprachkurs in Deutsch für geflüchtete Kinder finanziert werden.

2018 Tod von Edwin Prantner.

2021 gründete die Künstlerin gemeinsam mit Gleichgesinnten den ehrenamtlichen Verein Beastie Dreams - Kunst für Naturschutz. Für diesen entwickelt sie diverse Bilderserien, deren Reinerlös verschiedenen Organisationen zugutekommt, die sich für den Tier- und/oder Naturschutz engagieren.

Auch die neuesten Technologien wie NFTs setzt Elisabeth Prantner ein, wobei sie diese zugleich in Kontext zu den analogen Medien setzt. Dazu arbeitet sie mit unterschiedlichen Künstlern zusammen. So gewann das Künstler-Duo 3893, das sie gemeinsam mit dem Grafiker Michele di Modugno bildet, den 1. Preis der österreichischen Tageszeitung „Der Standard“ anlässlich seiner 10.000sten Jubiläumsausgabe im Frühjahr 2022 für die Erstellung eines NFTs, das zu Gunsten in Not geratener Kunststudenten versteigert wurde.
Blick in's Atelier


Die Skizze zum Turmfalken; im Vordergrund die selbst eingefärbten Papiere.
Schneiden der Federn, Augen, Füße und Krallen, um dem Druck eine Tiefenschärfe zu verleihen;

Klebeprozess starten
Nächstes Klebestadium
Probedruck, passende Farbe des Passepartouts suchen, Hintergrund entwerfen
Das Kolorieren,
in die Passepartouts kleben ...

... und die Ergebnisse nochmals prüfen ...
Zurück zum Seiteninhalt